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am Fr, 31. August 2018
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Chor-Orchester-Konzert in Ostbevern - Mitreißend aufgeführt und gefeiert

WN am Sonntag, den 29.04.2018
Chor-Orchester-Konzert in Ostbevern - Mitreißend aufgeführt und gefeiert

Chor Orchester Konzert in Ostbevern Mitreissend aufgefuehrt und gefeiert image 1024 width

Sängern und Instrumentalisten gelang in der Ambrosius-Kirche ein bemerkenswerter Auftritt. Foto: Zinkant

Ostbevern - Das Chor-Orchester-Konzert in der Ambrosius-Kirche, organisiert vom „Kulturforum“, wurde ein voller Erfolg. Der Capella Loburgensis und dem Musik-Verein Oelde gelang gemeinsam mit der sehr gut aufspielenden Nordwestdeutschen Philharmonie unter Matthias Hellmons Leitung eine starke emotionale Darbietung.  Von Arndt Zinkant

Als die dramatisch-strahlende Haydn-Messe schon ihrem tröstlichen Ende entgegenstrebt, erhebt sich auf einmal bedrohliches Paukengrollen und schallt durch die Am­brosius-Kirche. Joseph Haydn hatte im Jahr 1796 die Angst Österreichs vor den Truppen Napoleons mit einkomponiert – nicht umsonst heißt seine „Missa in tempore belli“ (Messe in Zeiten des Krieges) auch „Paukenmesse“.

Das bekannte Werk wurde am Freitagabend in Ostbevern mitreißend aufgeführt und in der gut besuchten Kirche gebührend gefeiert. Der Capella Loburgensis und dem Musikverein Oelde gelang mit der sehr gut aufspielenden Nordwestdeutschen Philharmonie unter Matthias Hellmons Leitung eine starke emotionale Darbietung. Der mitgliederstarke Chor entfaltete eine Wucht, der sich die Zuhörer nicht entziehen konnten. Da fiel der bei Laienchören übliche Überhang der Frauenstimmen kaum ins Gewicht.

Und einen Profi-Leckerbissen auf Spitzenniveau gab es außerdem: Mit Anita Farkas wurde eine junge Flötistin aufgeboten, die zu den Besten ihrer Generation gehört. Allein ihre Darbietung des Mozart-Flötenkonzerts KV 313 machte den Abend auch für Klassik-Gourmets zum Ohrenschmaus. Das Besondere war zunächst der noble und schöne Ton der jungen Meisterin. Nie spitz, sondern eher „golden“ wie ihr Instrument klangen die Rokoko-Girlanden, die Mozart der Flöte hier zudachte. Das klingt sonst meist sehr tändelnd verspielt – doch die aus Ungarn stammende Flötistin nahm das Konzert nicht als pure Spielerei. Sie nahm es als große Musik ernst. So wurde das Virtuose nicht keck ins Schaufenster gestellt, sondern sprudelte wunderbar beiläufig aus den Ventilen. Da war Farkas mit Dirigent Matthias Hellmons absolut auf einer Linie. Aber das Finale durfte dann doch wie Champagner perlen.

Zu Beginn hatte die Sängerschaft das sehr hörenswerte Te Deum in D-Dur von Michael Haydn aufgeführt, dem jüngeren, weniger berühmten der Haydn-Brüder. Hier klangen die Soprane noch ein wenig zu angestrengt, fanden später allerdings beim Hauptwerk, Joseph Haydns Paukenmesse zu sicherer Intonation.

Auf ein jugendliches Solistenquartett war ebenfalls Verlass: Doris Maria Ritter (Sopran), Janina Hollich (Alt), Lennart Hoyer (Tenor) und Florian Zanger (Bass) füllten ihre Parts innig aus, wofür Hollichs berührendes „Sanctus“ beispielhaft stehen mag.

Kurz bevor dann am Ende die Pauken in das tröstliche Agnus Dei ein paar düstere Klangwolken hineindonnerten . . .

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Sängern und Instrumentalisten gelang in der Ambrosius-Kirche ein bemerkenswerter Auftritt. Foto: Zinkant

Ostbevern - Das Chor-Orchester-Konzert in der Ambrosius-Kirche, organisiert vom „Kulturforum“, wurde ein voller Erfolg. Der Capella Loburgensis und dem Musik-Verein Oelde gelang gemeinsam mit der sehr gut aufspielenden Nordwestdeutschen Philharmonie unter Matthias Hellmons Leitung eine starke emotionale Darbietung.  Von Arndt Zinkant

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