Ausstellungseröffnung „inside Instruments" in La Folie – Detailaufnahmen zeigen ganze Schönheit

Überraschende Einsichten in die Welt der Musikinstrumente bekamen die ersten Besucher der neuen Ausstellung in der La Folie am Sonntag. Dank der Fotografien von Andreas Nötzel-Reinsch und Matthias Hellmons blickten die Gäste „inside Instruments", so auch der Name der Darstellungen. Nicht nur ihnen, auch den Künstlern selbst boten sich neue perspektivische Blickwinkel im Rahmen der vom Kulturforum initiieren Ausstellung.

Acht Instrumente, darunter eine Geige, ein Saxophon, eine Basstuba und eine Traversflöte, nahmen Hellmons und Nötzel-Reinsch unter die Linse. Sie fokussierten sich

auf die Details der Instrumente und schauten in ihr Inneres. „Sie in der Totalen aufzunehmen, wäre unspektakulär", hatte Andreas Nötzel-Reinsch während der Aufnahmen festgestellt. Also habe man sich entschieden, vor allem die Feinheiten in den Blick zu nehmen. „Für mich war es eine Entdeckungsreise", sagte Nötzel-Reinsch. Er habe während der Arbeit viel über die Technik der Musikinstrumente erfahren. „Manche erinnern schon fast an Maschinenbau", sagte der Hobbyfotograf. Bei seiner Beschäftigung mit der Basstuba „habe ich fast einen Klempner bestellt", scherzte er.

Andreas Nötzel-Reinsch und Matthias Hellmons konzentrierten sich auf die Details und machten so die ganze Schönheit und Komplexheit der Instrumente sichtbar. „Wer weiß, dass ein Konzertflügel so von innen aussieht?", fragte Hellmons mit Blick auf seine Bilder. Die Klaviatur kenne jeder, die Stimmnägel, die er fotografisch festhielt, dagegen weniger, erklärte Hellmons. „Es ist erstaunlich, welche grafischen Muster dabei entstehen können."

Auch die 21 Register starke Orgel in der Johanneskirche der Loburg hatten die „Insider" mit dem fotografischen Auge betrachtet. Das Instrument ähnelte durch die Vorgehensweise des Künstlers fast einem Gebirge. „Was dahinter steckt, ist enorm interessant", erklärte Andreas Nötzel-Reinsch seine Eindrücke. Eine technische wie auch musikalische Faszination hätten die Instrumente auf ihn ausgeübt.

Wer diese nachempfinden möchte, kann die Ausstellung noch bis zum 30. Oktober besuchen. Geöffnet ist sie sonntags von 14 bis 18 Uhr

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