Chorkonzert: Georg Friedrich Händel

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am Do, 19. Mai 2022
19:30 h

Konzert in der St.-Ambrosius-Kirche begeistert die Zuhörer – Gelungener Neustart

WN am 31.10.2021

Konzert in der St.-Ambrosius-Kirche begeistert die Zuhörer – Gelungener Neustart

 2021 10 31 WN Mozart 4

Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Foto: Bernd Pohlkamp

Ostbevern - Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Und die Zuhörer waren begeistert. Von Bernd Pohlkamp

Das kulturelle Leben in Ostbevern ist erfolgreich wieder gestartet. Nach einer zweijährigen coronabedingten Zwangspause spürte man unter den 120 Akteuren eine gewisse Anspannung, und unter den 300 Zuschauern herrschte Aufbruchstimmung, Freude und Zuversicht.

„Endlich geht es wieder los,“ war vielfach zu hören. Margret Dieckmann-Nardmann und Eugen Nardmann freuten sich, dass sie nach langer Zeit wieder ein Konzert besuchen durften: „Das ist wunderschön, dafür stehen wir gerne Schlange.“ Herta Friesen fand es schön, dass solche Ereignisse wieder stattfinden.

Clara Frönd und Victoria Sucheana, Gymnasiasten an der Loburg, besuchten erstmals ein Konzert, weil sie ihren Musiklehrer Matthias Hellmons als Dirigent erleben wollten. Pfarrer Marco Klein freute sich auf diesen Neuanfang. „Ich bin um eine großartige akustische Erfahrung reicher geworden. Das Konzert ist der bewegende Auftakt zum Monat des Gedenkens in einer hoffnungsvollen Zeit“, sagte er.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kulturforums, Ulrich Brandt, zeigt sich sehr froh, dass unter Einhaltung aller Regeln nach langer Pause wieder Konzerte stattfinden. Bis zum Schluss sei alles mit einem Fragezeichen versehen gewesen: „Wir haben bis zuletzt gezittert.“

Doch als die Kirche mit 300 Personen bis auf den letzten erlaubten Platz besetzt war und die 120 Musiker ihre Positionen eingenommen hatten, wurde es ganz still. Es sollte in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher und eindrucksvoller Abend werden: Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Matthias Hellmons beeindruckte durch seine exzellente Technik. Sensibel und kraftvoll führte er Chor, Orchester und Solisten durch das Meisterwerk. Der Chor war außerordentlich präsent, sowohl im Klangvolumen als auch in der Bewältigung einer manchmal atemberaubenden Geschwindigkeit. Der Musik hörte man die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte nicht an. Es handelt sich um ein Hauptwerk Wolfgang Amadeus Mozarts: seine Komposition der katholischen Totenmesse, das Requiem KV 626.

Das Orchester, das dem Werk Kontur und Basis bot, war in blendender Form. Bläser und Streicher hatten Schwerstarbeit zu leisten. Das Solisten-Quartett verlieh dem Konzert die letzte Finesse. Die Stimmen von Stephanie Henke (Sopran) und Janina Hollich (Mezzosopran) waren wohlklingend. Beeindruckend auch die großen Stimmen von Markus Krause (Bass) und Clemens Löschmann (Tenor).

Und zum guten Schluss nach einer Stunde, als der letzte Ton des unsterblichen Meisterwerkes von Mozart verklungen war, gab es keinen sofortigen Beifall des Publikums. Einige Sekunden Stille folgten, bevor dann donnernder Applaus einsetzte, dem nun viele Minuten lang stehende Ovationen folgten.

Dieses musikalische Ereignis hinterließ auch bei den Akteuren Spuren: So bei Janina Hollich, die Solistin im Stimmfach Mezzosopran. Sie musste erst einmal auf einer Bank in der Kirche durchatmen, um dann ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. „Es war großartig, obschon ich etwas nervös gewesen bin nach so langer Pause vor einem so großen Publikum zu singen.“

Matthias Hellmons sprach vor seinem Auftritt von einer gewissen Anspannung. Nachher sagte er: „Es war toll, dass wir nach zwei Jahren wieder so ein Konzert geben konnten. Wir hatten eine richtig gute Stimmung.“

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Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Foto: Bernd Pohlkamp

Ostbevern - Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Und die Zuhörer waren begeistert. Von Bernd Pohlkamp

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