Chorkonzert: Georg Friedrich Händel

am Do, 19. Mai 2022
19:30 h
CHORKONZERT   Georg Friedrich Händel Dettinger Te Deum HWV 283 Georg Friedrich …

Konzert der „Capella Loburgensis“ - Eine Stunde Kulturgenuss

WN am Mittwoch, den 27.10.2021

Konzert der „Capella Loburgensis“ - Eine Stunde Kulturgenuss

 2021 10 27 WN Henke
Ostbevern- Knapp zwei Jahre sind vergangen, seit die „Capella Loburgensis“ ihren letzten Auftritt hatte. Waren in diesem Jahr zunächst nur Online-Proben möglich, so konnten die Sängerinnen und Sänger seit den Sommerferien draußen proben und sich auf das Konzert, das jetzt in der Ambrosius-Kirche ansteht, vorbereiten. Von Daniela Allendorf

„Man ist aufgeregt, wie vor dem allerersten Konzert“, sagte Matthias Hellmons am Dienstagmittag. Denn der Dirigent der „Capella Loburgensis“ stand am Dienstagabend in Oelde zum ersten Mal seit beinahe zwei Jahren mit seinen Musikern wieder auf der Bühne. Möglich wurde dies durch die inzwischen allseits bekannte 3G-Regel, wie auch den beschränkten Zutritt für 300 Gäste. Doch bei diesem einen Auftritt soll es nicht bleiben. Am kommenden Freitag (29. Oktober) lädt das Kulturforum Ostbevern um 19.30 Uhr zum Chor-Orchester-Konzert in die St.-Ambrosius-Kirche ein. Auf dem Programm der Musiker steht das Requiem in d-moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1791.

Das Werk wurde in diesem Fall bewusst ausgewählt und folgt den immer noch andauernde Umständen der Corona-Pandemie, denn es dauert nur eine Stunde. Vergleichsweise kurz war auch die Probenzeit, die die „Capella Loburgensis“ investieren konnte. „In der ersten Jahreshälfte konnten wir nur online proben“, sagt Hellmons. Nach den Sommerferien sei die Probenarbeit dann draußen möglich gewesen. Bei dem in den letzten Wochen schlechter werdenden Wetter sei man dann doch nach drinnen gewechselt, habe aber nach Stimmen aufgeteilt in drei Räumen geprobt. Nach einem Probenabend mit dem Musikverein Oelde gab es bereits am Montag die Generalprobe mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, deren Gastdirigent Hellmons bereits seit 32 Jahren ist.

Das Konzert wird von der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf, der Rudolf-Haver-Stiftung und der Initiative für eingetragene Vereine „Neustart Miteinander“ in Verbindung mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW gefördert.

Das Requiem KV 626 wurde von Mozart unvollendet komponiert und später von seinem Schüler Franz Xaver Süßmeyr ergänzt. Den Chorpart übernehmen wie gewohnt die Chöre „Capella Loburgensis“ und „Musikverein Oelde“. Für die Solopartien konnte das Ostbeverner Kulturforum, das seit Jahren regelmäßiger Veranstalter dieser Konzerte ist, auch nach der Corona-Pause vier renommierte Solisten, verpflichten:

Die Sopranistin Stephanie Henke studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und schloss ihr Studium als Diplom-Opernsängerin und Diplom-Gesangpädagogin erfolgreich ab. Gastverträge führten sie zu den Theatern in Hamburg, Braunschweig, Schwerin, aber auch nach Polen und in die Schweiz.

Janina Hollich (Alt) erhielt ihren ersten Gesangsunterricht mit 16 Jahren. Ab 2009 studierte die aus Mannheim stammende Sängerin in Detmold die Fächer Oper/Konzert sowie Gesangspädagogik und schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Ein großer Schwerpunkt ihres Schaffens stellt das Konzertfach dar. Zudem hatte sie im Rahmen ihres Studiums die Möglichkeit, zahlreiche Opernproduktionen, mitzugestalten.

Der in Berlin geborene Tenor Clemens-C. Löschmann wurde an der Hochschule der Künste von Professor Johannes Hoefflin ausgebildet. Er war festes Ensemblemitglied an den Opernhäusern Bielefeld und Bremen. Weitere Gastengagements führten ihn nach Berlin, Hamburg, Zürich, London, Wien und Barcelona. Den Chören aus Ostbevern und Oelde ist er seit 2002 als Solist verbunden.

Als vierter Solist ist Bassist Markus Krause zu hören. Der Bassbariton studierte an der Hochschule für Musik in Detmold und schloss seine Examen mit Auszeichnung ab. Er ist international als Konzert- und Opernsänger sowie als Gesangspädagoge tätig. Markus Krause ist Preisträger des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, verfügt über das „Absolute Gehör“ und besitzt gut vier Oktaven Stimmumfang. Begleitet werden die Chöre und Solisten von der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford unter der Gesamtleitung von Matthias Hellmons.

Karten gibt es für 20 Euro (Schüler und Studierende zahlen fünf Euro) nur in den Vorverkaufsstellen in der Bever-Buchhandlung und bei Löwenzahn. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die 3G-Regel gilt und Nachweise darüber mitzubringen sind. Es erfolgt überdies eine namentliche Registrierung an der Kasse. Auf dem Weg zum Platz und zurück muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

aktueller Programmflyer

 

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WN am 31.10.2021

Konzert in der St.-Ambrosius-Kirche begeistert die Zuhörer – Gelungener Neustart

 

Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Foto: Bernd Pohlkamp

Ostbevern - Unter dem Dirigat von Matthias Hellmons führten die Capella Loburgensis, der Musikverein Oelde und die Nordwestdeutsche Philharmonie das Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der St.-Ambrosius-Kirche auf. Und die Zuhörer waren begeistert. Von Bernd Pohlkamp

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