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am Sa, 3. August 2019
20:00 h

„Und wenn sie nicht gestorben sind“

WN am Freitag, 02.11.2018

„Und wenn sie nicht gestorben sind“ - Kooperationsprojekt im Kunstkubus „la folie“ in Ostbevern

2018 11 02 WN 
Christiane Vortmeyer (hinten l.) las den Beteiligten und einigen Besuchern bei der Eröffnung nordische Märchen vor.  Foto: Reinker 

Ostbevern - Im Kunstkubus „la folie“ ist ein Kooperationsprojekt des Kulturforums Ostbevern, der Künstlerin Martina Lückener und des Kinder- und Jugendwerkes zu bewundern. 15 Mädchen und Jungen beschäftigten sich dabei mit dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ der Gebrüder Grimm. Von Anne Reinker 

Ein Kooperationsprojekt des Kulturforums Ostbevern, der Künstlerin Martina Lückener und des Kinder- und Jugendwerks ist nun im Kunstkubus „La Folie“ zu bewundern. Doch ein Eintreten in den Raum ist gar nicht notwendig, denn das Werk entfaltet seine ganze Wirkung in der Dunkelheit. Bunt angestrahlt ist das Ergebnis einer Kreativwerkstatt nun ein Hingucker für die Autofahrer.
Schon im vergangenen Jahr fand ein solches Projekt statt. Nun hatte man sich dafür entschieden, das Ganze unter den Leitfaden „ . . . und wenn sie nicht gestorben sind“ zu stellen. 15 Mädchen und Jungen beschäftigten sich in diesem Rahmen mit dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ der Gebrüder Grimm.

„Ein bisschen gruselig ist es schon“, meinte Martina Lückener. Dementsprechend passend erschien den Beteiligten der Halloween-Abend als Zeitpunkt der Eröffnung. Lückener zeigte sich daher bei der Eröffnung auch mit einer schwarzen Perücke. Die acht- bis 13-jährigen Mädchen und Jungen hatten in den letzten Wochen zwei großformatige Leinwände bemalt, die übrige Kulisse stammt von Martina Lückener.

Wenn die Rahmenbedingungen passen, wird es solch ein Projekt auch im nächsten Jahr geben. Das stellten Bernadette Lammerding (Kulturforum) und Attila Repkeny (Kinder- und Jugendcafè) in Aussicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir im Bereich Kultur etwas mehr tätig werden können“, meinte Repkeny. Die Zusammenarbeit mit Vereinen sei „eine super Sache“. Dazu komme, so Bernadette Lammerding, dass das Jugendcafé auch außerhalb seiner eigenen vier Wände etwas „Geschaffenes“ der Öffentlichkeit präsentieren könne.

„Die Kinder können wir mit solchen Projekten mehr an Kunst und Kultur heranführen“, sagte Martina Lückener. „Toll, mit welchem Enthusiasmus und mit welcher Begeisterung die Kinder ans Werk gegangen sind“, freute sich die Künstlerin. Bis Sonntag, 25. November, wird die bunte Installation den Kunstkubus beleuchten.

Begleitet wurde die Eröffnung von einer Lesung. Christiane Vortmeyer las den Anwesenden zwei nordische Märchen vor.

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